Vortragsthemen

Vorträge im Raum Stuttgart

NEU: 800 Jahre Franziskus von Assisi

Franziskus ist einer der berühmtesten Heiligen und fast jeder kennt die Erzählungen seiner Bekehrung, das Zerwürfnis mit seinem Vater und den Sonnengesang. Neben diesem oft romantisierenden Bild gibt, es auch weniger bekannte Seiten: die Entwicklung des Ordens mit seinen Regeln, seine Begegnung mit dem Islam und seine anfangs ambivalente Haltung zu Armut und Aussatz. Es werden Stationen seines Lebens im Kontext der wenigen schriftlichen Zeugnisse und der Legendenbildung beleuchtet.


Phänomene kindlicher Spiritualität

Wieso sehen wir Gott nicht, wenn wir mit dem Flugzeug fliegen? Kindliche Fragen verblüffen uns oft durch ihren direkten Zugang zu dem Heiligen, sie belustigen und irritieren uns gleichermaßen. Um dem kindlichen Welt- und Gottesverständnis auf die Spur zu kommen beschäftigen wir uns mit entwicklungspsychologischen Phänomenen, wie zum Beispiel dem wörtlichen Verständnis, Animismus, do ut des, Fantasiebegleitern und der magischen Phase. Mit diesem Wissen kann man die Kinder vom Kindergarten bis in die Grundschulzeit hinein, in ihrer spirituellen Entwicklung unterstützen.

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Auf dem Salzpfad in Cornwall – ein Reisebericht

Südengland – Land von Rosamunde Pilcher und Raynor Winn´s Bestseller „Der Salzpfad“. Der Salzpfad ist ein 1000km langer historischer Küstenweg in Cornwall und Devon und führt durch beeindruckende Landschaften. Ich bin einige Male auf verschiedenen Abschnitten des Salzpfades gelaufen und habe dabei auch die klassischen Sehenswürdigkeiten einer Südengland Reise genossen: Penzance, Land´s End und St. Ives als Drehorte von Pilcherfilmen, Stonehenge und prähistorische Monumente, die Kathedrale von Exeter, Drogo Castle mit seinem Interieur aus der Zeit von Downton Abbey und vieles mehr. Dieser Reisebericht vermittelt einen Eindruck von Südengland.

Gut kombinierbar mit einem kulinarischen Angebot von typisch südenglischem Cream Tea. (Schwarzer Tee mit Scones – Rezept kann ich bereitstellen, Clotted Cream und Marmelade).

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Jesus in Koran und Bibel

Jesus wird im Koran als Prophet geboren und auch hier gibt es eine wundersame Geburtsgeschichte. Diese läuft über Teile parallel zu den Überlieferungen des Lukas- und Matthäusevangeliums, an einigen Stellen unterscheidet sie sich und an einigen Stellen ergänzt sie die biblischen Texte. Auch das weitere Leben Jesu ist spielt eine wichtige Rolle in den muslimischen Textzeugnissen, die gut mit apokryphen christlichen Texten vertraut sind, wobei einen deutlichen Unterschied das Ausbleiben der Passion und Auferstehung ausmacht. Wir wollen uns die Texte anschauen, um die allzu bekannten Erzählungen aus neuer Perspektive zu betrachten.

Dieser Vortrag eignet sich für Muslime und Christen gleichermaßen, da er die jeweils anderen Texte und Hintergründe ergänzend sichtbar macht.

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Ein Streifzug durch die feministische Theologie

Die feministische Theologie entwickelte sich etwa ab 1970 in Amerika mit Mary Daly, Carter Heyward und Elisabeth Schüssler Fiorenza und vielen anderen. Ihnen wurde bewusst, dass die Bibel und die Theologie in großen Teilen in patriarchalen Strukturen entstanden und tradiert wurde. Die Lebenswelten, Gottesbilder und Themen von Frauen blieben lange Zeit unbeachtet. In Deutschland wurden diese Gedanken von Elisabeth Moltmann-Wendel, Dorothee Sölle, Ina Praetorius und vielen anderen Frauen aufgenommen. Seither hat sich feministisches Denken, trotz vieler Anfeindungen, in vielen theologischen Disziplinen ein Stück weit etabliert. Dieser Vortrag gibt einen kleinen Einblick ihrer Geschichte, Themen und Entwicklungen.

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Abraham – Stammvater der Religionen

Abrahams Leben durchlief Höhen und Tiefen menschlicher Existenz: Berufen in ein Land, dass er nie besaß. Gesegneter Vater von Söhnen, zu denen er zwiespältige Beziehungen führte. Berühmt für seinen Glauben, aber auch ängstlicher Verleugner seiner Frau. Eine Modell für die Geburts- und Passionsgeschichte Jesu. Ein Blick auf ihn sensibilisiert uns für die Phänomene unserer eigenen Tradition in der heutigen Gesellschaft. Gleichzeitig führt die komplexe Struktur der Abrahamserzählung in die Entstehungsgeschichte des ersten Testaments ein.


Hildegard von Bingens Kosmosvisionen

Hildegard von Bingen war eine große Visionärin. Ihre Visionen bauen über Jahrzehnte aufeinander auf und jede neue Vision zoomt noch einmal einen besonderen Aspekt der vorhergehenden heran. Ihre Schau vom Mensch im Kosmos ist einerseits im Bezug auf die Ganzheitlichkeit ungemein aktuell, andererseits durch ihren schwarze Pädagogik auch völlig im Mittelalter verhaftet. Wir wollen Hildegard´s Naturlehre und ihrem ganz eigenen Verständnis vom Menschsein in dieser Welt über ihre Schriften und Visionen näherkommen.


Wo komm ich her, wo geh ich hin? – Christliche Jenseitsvorstellungen

Was war vor der Geburt und was wird nach dem Tod sein? Diese Fragen interessieren Menschen
schon seit Urzeiten. Die Bibel gibt darauf einen Strauß an Antworten und Bildern, die in verschiedenen theologischen Kontexten gewachsen sind. Der Vortrag wird die Entwicklungen der Jenseitsvorstellungen wie zum Beispiel: Gericht, Himmel, Hölle, Auferstehung, Weiterleben in den Nachkommen, transzendente Momente der Geburt aufgreifen. In einem zweiten Schritt wird geschaut, wie diese Bilder auch in heutigen theologischen, literarischen und ratgebenden Texten auftauchen und bei welchen Lebensfragen sie wirken.


Thekla und die Frauen im Urchristentum

In der ersten Zeit waren Frauen Gemeindeleiterinnen, Diakoninnen, Apostelinnen und Lehrerinnen. Die eher unbekannte Thekla von Ikonium ist ein Beispiel für eine emanzipierte, spirituelle Frau des ersten Jahrhunderts nach Christus. In der Textgeschichte wird deutlich, wie die Überlieferung mit den Zeugnissen solcher Frauen umgegangen ist und wie plural eigentlich die gesellschaftlichen Strömungen in der Zeit der Pastoralbriefe waren. Thekla von Ikonium ist ein beeindruckende Frau, die bis heute in ihren Wallfahrtsorten verehrt wird.

Dieser Vortrag eignet sich gut für Frauenfrühstücke

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Was ist Mystik?

Mystik gibt es in allen Religionen und sie hat mit den eigenen seelischen Erfahrungen zu tun. Doch wann wird dies als Mystik bezeichnet? Wir werden uns zwei große Lehr- und Lebemeister des Mittelalters ansehen: Meister Eckhart und Teresa von Avila. Sie spannen einen großen Raum der Mystik zwischen Geist, Gefühl, innerer Versenkung und Begegnung auf. An diesen spannenden Menschen wird die Vielfalt des mystischen Denkens und Erlebens und seine Bedeutung für die Kirchen gut sichtbar. Bis heute gibt es zahlreiche Mystiker*innen in den Religionen.

Dieser Vortrag ist gut kombinierbar mit dem Praxiskurs Einführung in die Meditation